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Die Jobs der Zukunft

 

Die rasante Weiterentwicklung der Computer und vor allem ihre globale Vernetzung im Rahmen der Internet-Technologie (IT) haben unsere Arbeitswelt revolutioniert. Nur eine Auswirkung davon ist die ungeheure Mobilität und Flexibilität, die sowohl den Unternehmen, als besonders auch den Arbeitnehmern abverlangt wird. Man tut also gut daran, einen Blick in die Zukunft zu wagen, um damit vielleicht sogar auf den gesellschaftlichen Wandel Einfluss nehmen zu können, insbesondere auf die Ausgestaltung des Jobs von morgen. Aber welche Art Jobs werden das dann sein? 
 

Die zukünftige Entwicklung der Arbeit hängt von mehreren Parametern ab


Welche das sind, beantwortet zum Beispiel die kanadische Stiftung für Bildungsförderung, die diesen ansprechenden Namen trägt: "Canadian Scholarship Trust Foundation". 

  • Der Klimawandel
    Die Politiker haben in vielen Ländern begriffen, dass sie die erneuerbaren Energien dringend befördern müssen, dass es ein Kardinalfehler der Menschheit war, die fossilen Energieträger in diesem extremen Maße aktiv aus den abdichtenden Erdschichten zu holen.

  • Der demografische Wandel
    Durch den messbaren, zum Teil bedrohlichen, Rückgang der Geburtenrate in einigen Ländern entsteht ein deutlicher Überhang älterer Menschen, wodurch die relativen Gesamtkosten für die Seniorenbetreuung in den Volkswirtschaften kaum noch zu bewältigen sind. Betroffen davon ist schon heute der gesamte Gesundheitssektor.

  • Die globalen Flüchtlingsströme
    Ein Ende der Entvölkerung riesiger Gebiete, insbesondere in Afrika und dem Nahen Osten, aufgrund brutaler, sinnentleerter kriegerischer Auseinandersetzungen ist noch lange nicht in Sicht. Immer mehr Menschen mit einem ganz anderen ethnischen und kulturellen Hintergrund werden vor allem nach Europa einströmen. Um die sich daraus ergebenden Probleme in den Griff zu bekommen, bedarf es vor allem interkultureller Kompetenz, wozu auch ein tieferes Verständnis für Sprachen und Religionen gehört.

  • Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung
    Weltweit verdoppelt sich das gesamte Datenvolumen ungefähr alle zwei Jahre. Die Jobs, die sich um den Begriff Big Data ranken, werden eine immer größere Bedeutung erlangen. Hinzu kommt die Vernetzung aller Fahrzeuge und Haushaltsgeräte, die wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Dies wirft immer mehr rechtliche Fragen auf und stellt insgesamt ein Sicherheitsproblem riesigen Ausmaßes dar.

  • Die Produkt-Personalisierung
    Die Massenproduktion hat ihr Gesicht verändert. Immer mehr Produkte werden modular zusammengestellt, sodass jeder jene Teile optional zukaufen kann, damit das Gesamtwerk hundertprozentig und individuell zum Käufer passt. Gefordert ist also viel Fantasie bei den Produktentwicklern.

  • Die Sicherheit und Kontrolle der eigenen Daten
    Die ungezügelte Verselbstständigung der eigenen Daten gerade in den sozialen Netzwerken ist ein Problem für viele Menschen. Das eigene (gepostete) Foto in ungezwungener Situation, das man mit 18 noch lustig fand, soll 10 Jahre später im Zuge einer wichtigen Bewerbung auf keinen Fall mehr jemand finden können. Auf diesem Feld gibt es im Internet noch sehr viel zu tun, das betrifft die rechtlichen Aspekte und die technischen Eingriffsmöglichkeiten der Nutzer gleichermaßen.

Welche Konsequenzen hat das alles auf die Berufe der Zukunft?


Was allen Jobs der Zukunft gemein sein wird, das ist die Herstellung der Verbindung zwischen "altem Wissen" und den ständig neu aufkeimenden Technologien. Um dies etwas verständlicher zu machen, möchten wir auf ein paar Beispiele zum Beruf der Zukunft eingehen:

  1. Nostalgologe
    Innendesigner für das Ambiente eines bestimmten Jahrzehnts sollten die Schwerpunkte ihrer Ausbildung auf Psychologie, Innenarchitektur und Geschichte richten.

  2. Abfalldesigner
    Nach dem Recycling ist nun das Upcycling in aller Munde. Das Ziel ist hier, aus Abfällen hochwertige Produkte herzustellen. Dazu bedarf es umfangreiche Kenntnisse in der Verfahrenstechnik, in Industriedesign sowie in den Material- und Ingenieurswissenschaften.

  3. Biofilm-Installateur
    Im Fokus stehen hierbei dünne Schichten beziehungsweise Membranen mit Mikroorganismen, die beispielsweise auf die Wände von Innenräumen aufgetragen werden, um das Raumklima nachhaltig zu optimieren (Stichwort Schimmelbekämpfung). Erledigen können dies Menschen mit guten Kenntnissen in Chemie, Biologie, Betriebswirtschaftslehre sowie Klima- und Sanitärtechnik.

  4. Roboterberater
    Hilfsbereite (und vernetzte) Roboter werden bald ganz selbstverständlich zu jedem Haushalt gehören, aber nicht jeder weiß, welche "Hilfskräfte" er wirklich braucht und wie diese anzusteuern sind. Der Roboterberater ist auf jeden Fall mehr als ein Verkäufer, muss er doch die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden erkennen und die optimalen technischen Lösungen dafür bereitstellen.

  5. Urbaner Bauer
    Urbanes Farming wird immer mehr zum Thema, das heißt, Obst und Gemüse wachsen auf dem Balkon und die Bienenstöcke befinden sich gleich auf dem Dach des Hauses. Der Experte dafür braucht gute Kenntnisse in der Landwirtschaft, kennt sich mit Treibhäusern aus und weiß etwas mit dem Begriff Energieeffizienz anzufangen.

  6. Tele-Chirurgie
    Spezialisierte Chirurgen werden zukünftig mittels Video-Übertragung und fernsteuerbarer Roboterarme über große Distanzen operieren (müssen). Dies erfordert nicht nur viel technischen Sachverstand bei dem Chirurgen, sondern viele ganz unterschiedliche Assistenten, die eine solche "Session" überhaupt erst ermöglichen.

  7. Medien-Remixer
    In diesem Job werden ganz unterschiedliche Medien wie Texte, Fotos, Audios oder Videos geschickt zu einem neuen Medienprodukt zusammengestellt. Erarbeitet werden auf diese Weise Lehrmaterialien, Marketing-Kampagnen, private und öffentliche Unterhaltung usw.

  8. Simplizitäts-Experte
    Die Welt ist zu kompliziert geworden und nimmt viele (ältere) Menschen nicht mehr mit. "Das Geniale liegt im Einfachen", hieß es einst ganz richtig. Schon heute und auch in Zukunft bedarf es überall Experten, die uns wieder auf das Wesentliche besinnen und den Segen der Langsamkeit begreiflich machen, um gerade der ständigen Zunahme psychischer Erkrankungen, die ein ernstes Problem für unsere Gesellschaft ist, entgegenzuwirken.

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