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New Work muss nicht eingeführt werden, es ist schon da!

Oft wird die Frage gestellt, ob man denn New Work oder Arbeiten 4.0 in ein Unternehmen einführen muss oder ob das nicht so wichtig wäre. 

 

Dabei begeht man aber einen Denkfehler, denn New Work ist schon

längst angekommen und wir müssen uns damit auseinander setzen. Damit wir verstehen, was damit gemeint ist, lohnt sich ein Blick in die Geschichte der Unternehmen.

 

Was ist der Zweck eines Unternehmens? Bedürfnisse beim Kunden befriedigen und dabei mehr einnehmen als ausgeben, damit es überlebt. Vor 100 Jahren bis in die 60er Jahre hinein war der Markt nicht gesättigt. Das bedeutet zum Beispiel, dass es wenige Spülmaschinen in deutschen Haushalten gab und man als Unternehmen eine Spülmaschine anbieten konnte, nahezu egal welche Fähigkeiten die Maschine hatte und sie wurde gekauft. 

 

Das bedeutete: Der Kunde hat das Bedürfnis "Spülmaschine" und ist froh, wenn er ein Gerät ergattern konnte. Das Unternehmen musste die Prozesse optimieren, wie Sie Spülmaschinen herstellt und verkauft, also lernen, wie man am effizientesten diesen Kundenwunsch befriedigt, immer und immer wieder - standardisiert.

 

Heute ist es anders. Die Hersteller von Spülmaschinen treffen auf ein gesättigten Markt und müssen sich genau Gedanken machen, wie eine Spülmaschine sein muss, damit die Kunden ihr Gerät kaufen und nicht das Gerät der Konkurrenz bevorzugen.

 

Das verändert aber auch die Arbeitsweise der Verkäufer: Früher mussten Sie die Spülmaschine immer nach dem selben Schema anbieten und sie wurde gekauft, genau nach den vordefinierten Abläufen im Unternehmen. Heute sind die Kundenwünsche viel individueller. Das heißt, der Verkaufsprozess ist nicht mehr standardmäßig, sondern höchst flexibel und individuell. Will der Kunde die Spülmaschine 14 Tage bei sich testen oder kann der Verkäufer mit nach Hause kommen und die richtige Stelle für die Maschine finden und vorschlagen, sind nur zwei Beispiele, was heutzutage Kundenwünsche sein können. 

 

Der Mitarbeiter trifft aber auf vorgeschriebene Prozesse im Unternehmen. Diese erlauben nicht, dass eine Spülmaschine zur Probe ausgeliehen werden kann oder das der Verkäufer mit in die Wohnung des Kunden darf. So wird es für den Mitarbeiter immer schwieriger, Kundenwünsche zu erfüllen, denn er muss interne Prozesse beachten und sich damit beschäftigen und hat diese Zeit und Freiheit nicht, selbst zu entscheiden, was für den Kunden Sinn macht und welche individuellen Wünsche er dem Kunden erfüllen kann. So sinken die Verkaufszahlen, der Mitarbeiter wird mehr und mehr demotiviert, schiebt "Dienst nach Vorschrift," die Loyalität zum Unternehmen nimmt ab und er verlässt über kurz oder lang seinen Arbeitgeber, da die Frustration zu groß geworden ist. 

 

Darum ist der wichtigste Punkt beim Wandel in die Arbeitswelt 4.0 nicht, den Mitarbeiter mit tollen Büros, Obstkörben und Massageangeboten halten und motivieren zu wollen, sondern viel mehr diese demotivierenden Faktoren auszuschalten und zu überprüfen, welche der Prozesse im Unternehmen machen überhaut noch Sinn (z.B. Reportings schreiben, Arbeitsortvorgaben, Zeitvorgaben, Prozessanweisungen und vieles mehr) oder können sie ruhigen Gewissens abgeschafft werden. Es empfiehlt sich diese Prozessüberprüfung (auch Prozesshygiene genannt) in allen Bereichen einzuführen und immer wieder Testweise einzelne zum Unternehmen gewandte Prozesse auszusetzen und die Zeit sinnvoll in die Befriedigung von Kundenwünschen zu investieren, denn darum geht es letztendlich und ausschließlich.

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