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Kommt das bedingungslose Grundeinkommen?

Fakt ist, dass die Digitalisierung zwar einerseits Jobs vernichten, andererseits aber auch neue Jobs schaffen wird. Der Sozialstaat steht vor einer der größten Herausforderungen - er muss sich an die neue Arbeitswelt anpassen. Die Lösung? Ein bedingungsloses Grundeinkommen.


Welche Arbeitsplätze werden vernichtet?

 

Individualisierung und Digitalisierung sind die Megatrends. Unser Alltag hat sich verändert, das Zusammenleben ist anders geworden und die Arbeitswelt hat sich ebenfalls in eine vollkommen neue Richtung entwickelt. Es ist also keine große Überraschung, dass sich der Staat ebenfalls verändern muss. Jedoch genügt kein kleiner Umbau - der Sozialstaat muss sich komplett neu erfinden. Schlussendlich werden Automaten und Roboter dafür sorgen, dass immer mehr Menschen ihren Job verlieren. Dazu gehören nicht nur die klassischen Fließband-Arbeiter - es sind auch Büroangestellte und Supermarktmitarbeiter, die wohl in naher Zukunft keine Arbeit mehr haben werden. Aber auch Versicherungsmakler, Buchhalter und Lokomotivführer werden mit der Zeit wohl ersetzt werden. Natürlich hat die Digitalisierung auch Vorteile - der Roboter kann den schweren Schutt schleppen, intelligente Automaten können Gebäude sichern und der Polizeiroboter wird für die Sicherheit garantieren. Zukunftsmusik? Vielleicht. Aber die Auswirkungen dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Der Staat muss also jetzt handeln und agieren. Wenn der Staat noch länger wartet und keine Lösungen ausarbeitet, kann er am Ende nur noch reagieren - das würde das Ende des Wohlstands bedeuten.


Werden Roboter und Automaten die gesundheitsgefährdenden Arbeiten übernehmen?


Der Mensch ist wertvoll und soll keine gefährlichen, gesundheitsschädigenden und riskanten Arbeiten durchführen. Jahrzehntelange Arbeiten, die die Gesundheit beeinträchtigen, machen uns krank und sorgen dafür, dass wir - oft schon Jahre vor dem regulären Rentenantritt - unsere Arbeit aufgeben müssen. Der Staat kümmert sich in weiterer Folge um unser Einkommen, gibt horrende Beträge für unsere Krankheitskosten aus und muss feststellen, dass uns die Arbeit zerstört hat. Es wäre wohl utopisch zu behaupten, die Digitalisierung und Automatisierung würde die gesamten Jobs zerstören. Viel wichtiger ist der Ansatzpunkt, dass die Digitalisierung Jobs zerstört, die eigentlich kein Mensch machen möchte, weil er weiß, dass die Arbeiten seine Gesundheit gefährden. Es werden also Millionen von Jobs zerstört, jedoch sorgt die Digitalisierung dafür, dass es Millionen neue Jobs gibt. Der Mensch muss also psychisch und physisch geschützt werden. Doch ist die Digitalisierung automatisch das Ende des Sozialstaates? 


Das bedingungslose Grundeinkommen


In der Zukunft benötigt es einen "blinden" Sozialstaat. Es müssen also alle Einkommen, also Löhne, Zinsen, Dividenden, Tantiemen, ausgeschüttete Gewinne, Transaktions- und Spekulationsgewinne und Mieteinnahmen, mit demselben Steuersatz versteuert werden. Das soziale Sicherungssystem, das sich nur um die Beiträge des Lohneinkommens kümmert, wird am Ende keine tatsächliche Unterstützung darstellen. Es benötigt ein Grundeinkommen für alle Arbeitnehmer, sodass es zu einem garantierten Wohlstand kommen kann. Schlussendlich steht fest, dass die Individualisierung und Digitalisierung einen neuen Sozialstaat benötigt. Dieser muss sein Augenmerk von der Erwerbsarbeit lösen und sich vorwiegend auf die Menschen konzentrieren, die auch eine sozialpolitische Unterstützung benötigen. Es ist also kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen für das Grundeinkommen interessieren und diese Form der Entlohnung auch gutheißen. Es gibt kein anderes Modell auf unserer Welt, das derart auf die Digitalisierung reagieren kann - es wird wohl auch kein anderes Modell erfunden werden, das nur annähernd mit dem Grundeinkommen mithalten wird.

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